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Ebury, Santanders Fintech für internationale Zahlungen, sichert sich rund 550 Millionen Pfund zur Beschleunigung von Wachstum und globaler Expansion

  • Die von Centerbridge angeführten Finanzierungsrunden, an denen sich Santander und weitere Bestandsinvestoren beteiligen, stärken Eburys Position als führende globale Plattform für grenzüberschreitende Zahlungen und Handelslösungen.
  • Santander investiert 50 Mio. £ und bleibt mit 55 % Mehrheitsaktionär. Die Transaktionen sollen die CET1-Quote auf Konzernebene um rund +4 Basispunkte erhöhen.

London/Madrid, 30. April 2026

Santander beteiligt sich an Finanzierungsrunden für Ebury in Höhe von rund 550 Millionen Pfund. Ebury ist die globale Fintech-Plattform der Bank für grenzüberschreitende Zahlungen und Lösungen im internationalen Handel. Eine Investorengruppe unter Führung von Centerbridge setzt die Mittel ein. Zu ihr gehören ausserdem die bestehenden Investoren Santander, Vitruvian Partners und 83North, die erneut investieren.

Santander bringt 50 Millionen Pfund ein und hält weiterhin 55 Prozent der Anteile. Damit bekräftigt die Bank ihr langfristiges Engagement und stärkt zugleich Eburys Rolle als strategische Plattform für grenzüberschreitende Zahlungen im KMU-Segment sowie als Treiber für Produktinnovationen. Die Finanzierung erfolgt in zwei separaten Transaktionen, die beide unter dem Vorbehalt der üblichen regulatorischen Genehmigungen stehen.

Ebury ist in 30 regulierten Märkten tätig und bedient weltweit mehr als 27.000 Unternehmen. Das Unternehmen ermöglicht Zahlungen in über 140 Währungen in 160 Ländern. Die technologiegestützte Plattform erlaubt es Kunden, internationale Zahlungen zu senden und zu empfangen, Fremdwährungsrisiken zu steuern, Mittel in Echtzeit zwischen Tochtergesellschaften zu transferieren und sich in ihre Finanzsysteme zu integrieren. Seit dem Einstieg von Santander im Jahr 2020 wächst der Umsatz von Ebury jährlich um über 30 Prozent.

Ebury setzt die Mittel gezielt für weiteres Wachstum ein. Das Unternehmen entwickelt neue Produkte und expandiert in zusätzliche Märkte. Gleichzeitig baut es seine KI-Fähigkeiten aus. Ziel ist es, Zahlungsprozesse zu verbessern, Devisenlösungen zu optimieren und das Kundenerlebnis weiter zu steigern.

Von links nach rechts: Juan Lobato (CEO, Ebury), Ana Botín (Vorstandsvorsitzender der Santander Group) und Ana Munoz (CFO, Ebury).

Ana Botín, Executive Chair von Banco Santander, sagte: „Diese Transaktionen stärken das weitere Wachstum von Ebury und unterstützen gleichzeitig Santanders Fokus auf disziplinierte Kapitalallokation und Wertschöpfung. Mit den zusätzlichen Investitionen kann Ebury schneller skalieren und sein Angebot für KMU weltweit ausbauen. Die neuen Partner bringen zudem erheblichen strategischen Mehrwert ein. Sie ergänzen die bestehende Expertise und helfen, das Wachstum zu beschleunigen und das langfristige Potenzial der Plattform auszuschöpfen.“

Juan Lobato, CEO von Ebury, sagte: „Wir begrüssen Centerbridge als neuen Investor neben unseren bestehenden Anteilseignern. Gleichzeitig setzen wir unsere bestehende Partnerschaft mit Santander fort. Gemeinsam haben wir gezeigt, dass wir durch die Kombination der Stärken einer führenden europäischen Bank mit einem schnell wachsenden Fintech eine weltweit führende Plattform für grenzüberschreitende Zahlungen für Unternehmen aufbauen können. Diese Investitionen erfolgen zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Die Weiterentwicklung der digitalen Geldinfrastruktur und agentenbasierter Zahlungsabläufe bieten starken Rückenwind und beschleunigen unser Wachstum weiter.“

Nach Abschluss bilanziert Santander seinen Anteil von 55 Prozent nach der Equity-Methode, was zur Entkonsolidierung der Umsätze und Kosten von Ebury aus der Berichterstattung von Santander führt. Die Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung sind vernachlässigbar. Diese Transaktionen sollen – vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen – rund +4 Basispunkte zur CET1-Quote beitragen. Der Abschluss wird spätestens im ersten Quartal 2027 erwartet.

Alle Ziele für 2026 bis 2028, die Santander am 25. Februar in London vorgestellt hat, bleiben unverändert. Bis 2028 will die Bank mehr als 210 Millionen Kunden erreichen, ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich erzielen und die Gesamtkosten jährlich senken. Dies gilt unabhängig von der Herausnahme der Kostenbasis von Ebury. Daraus sollen ein Gewinn von über 20 Milliarden Euro und eine Eigenkapitalrendite (RoTE) von mehr als 20 Prozent resultieren. Ebury ist Teil des globalen Geschäftsbereichs Payments Solutions von Santander. Dieser Bereich peilt für 2026 bis 2028 ein jährliches Umsatzwachstum von über 15 Prozent an (in konstanten Euro und auf vergleichbarer Basis). Zudem soll die EBITDA-Marge bis 2028 rund 45 Prozent erreichen.

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