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Der US-Inflationsbericht bestätigte den Abwärtstrend beim Preisniveau und ließ die Finanzmärkte weltweit in der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Zinserhöhungen der Fed in die Höhe steigen.

Die vergangene Woche brachte eine gewisse Entspannung an der Inflationsfront, auf beiden Seiten des Atlantiks. In Europa gingen die Energiepreise im Dezember stärker zurück als erwartet. In den USA scheint sich der Lohnanstieg zu verlangsamen. Als Reaktion darauf fielen die Zinssätze, und Risikoanlagen starteten mit einer allgemeinen Rallye in das neue Jahr.

Wir haben schon seit einiger Zeit vor der Diskrepanz zwischen den Markterwartungen für künftige EZB-Zinssätze und der inflationären Realität gewarnt. Die Zentralbank hat sich auf ihrer Sitzung in der vergangenen Woche eindeutig unserer Ansicht angenähert, indem die EZB ankündigte, die Zinssätze so lange wie nötig um 50 Basispunkte anzuheben.

Eine relativ zurückhaltende Rede von Powell und die Aussicht auf eine Abkehr von der Nullzinsgrenze in China haben die Rallye der Risikowerte beflügelt und den Dollar ins Straucheln gebracht, der gegenüber allen seinen G10-Konkurrenten fiel.

Der Dollar erholte sich etwas von seiner jüngsten Schlappe, nachdem die Federal Reserve immer wieder mit hawkishen Reden auf sich aufmerksam gemacht hatte. Die Daten aus den USA und der Eurozone waren in der vergangenen Woche sehr mager. Die Daten fielen im Allgemeinen besser aus als erwartet und bekräftigten die Auffassung, dass das Hauptproblem der großen Zentralbanken weiterhin die Inflation ist.

Die Volatilität an den Devisenmärkten nimmt weiter zu, und es gibt Anzeichen dafür, dass der Dollar-Rallye die Luft ausgeht. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat eine massive Zinserhöhung vorgenommen und sich aggressiver als erwartet geäußert, während andere Zentralbanken beginnen, sich über die Auswirkungen höherer Zinsen auf ihre jeweiligen Volkswirtschaften Sorgen zu machen.

An den Devisenmärkten herrscht eindeutig das Gefühl, dass die Dollar-Rallye vorerst beendet ist. Die Renditen der US-Staatsanleihen und die Erwartungen der Fed stiegen auf neue Rekordhöhen, aber der Dollar konnte davon nicht profitieren und beendete die Woche gegenüber allen anderen G10-Währungen mit einem Minus.

Die vergangene Woche war eine der turbulentesten an den Devisenmärkten seit langem. Die unmissverständliche Haltung der US-Notenbank stand im Mittelpunkt des Geschehens, aber auch zahlreiche andere Zentralbanken haben die Zinssätze angehoben und Inflationsalarm geschlagen, u. a. in der Schweiz, in Schweden, Südafrika und im Vereinigten Königreich.

Die US-Notenbank erlebte in der vergangenen Woche eine unangenehme Überraschung in Form einer unerwartet hohen Inflationsrate, die keine Anzeichen für ein Nachlassen des Preisdrucks erkennen ließ. Die Renditen der US-Staatsanleihen stiegen aufgrund dieser Nachricht sprunghaft an und liegen nun bei 3,5 %, dem höchsten Stand seit 2011.

Eine Reihe von Arbeitsmarktdaten aus den USA fielen in der vergangenen Woche etwas schwächer aus als erwartet und mündeten in den Arbeitsmarktzahlen für Juni. Die Daten können nicht als schlecht bewertet werden.

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