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Die gesamtwirtschaftliche Stimmung hat sich in der vergangenen Woche nicht wesentlich verändert. Die Volkswirtschaften in den USA und in Europa weisen weiterhin Unterschiede auf. Erstere verzeichnet ein solides Wachstum und eine sich abschwächende Inflation, während auf der anderen Seite des Atlantiks die Risiken einer Stagflation zunehmen.

Die jährliche Konferenz der Zentralbanken in Jackson Hole sorgte für wenig Überraschungen. Die US-Notenbank ist nicht überzeugt davon, dass die Inflation besiegt ist, die Zinssätze werden wahrscheinlich für längere Zeit bei oder über 5 % bleiben.

Mit großer Freude verkünden wir, dass Ebury in der jüngsten Bloomberg-Rangliste für die Genauigkeit von Devisenprognosen erneut hervorragend abgeschnitten haben. Wir beendeten das zweite Quartal in 2023 auf dem 2. Platz der Prognosen für die Regionen EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) und Lateinamerika. Dieser Erfolg ist ein hervorragendes Signal für die wachsende fachliche Kompetenz und Spezialisierung von Ebury in beiden Regionen sowie für den verstärkten Fokus auf die Schwellenländer.

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Risikoanlagen hatten die ganze letzte Woche über zu kämpfen, da sich die Stimmung in der Weltwirtschaft verschlechtert hat. Die PMI-Indizes für die Unternehmenstätigkeit, der vielleicht aktuellste Indikator für die Wirtschaftstätigkeit, überraschten vor allem in der Eurozone negativ und ließen Rezessionsängste wieder aufleben.

Der US-Dollar notierte in der vergangenen Woche erneut stärker und beendete die Woche mit einem leichten Anstieg gegenüber den meisten großen Währungen.

Der steile Anstieg des US-Dollar in der vergangenen Woche war in gewisser Weise kontraproduktiv, da sowohl die Inflations- als auch die Lohndaten aus den USA für die Federal Reserve beruhigend waren und mit einem langsamen Rückgang des Inflationsdrucks einhergehen.

Wie erwartet waren die Bewegungen der wichtigsten Währungen in diese eher Woche gedämpft und bewegten sich alle innerhalb der jüngsten Kursspannen. Einige bemerkenswerte Ausnahmen waren der japanische Yen, der durch die ablehnende Position der Bank of Japan, die ultralockere Geldpolitik zu beenden, auf Talfahrt geschickt wurde, und der brasilianische Real, der seine Rallye in diesem Jahr fortsetzte.

Ohne wichtige makroökonomische Nachrichten oder Zentralbanken wurden der Euro, der Dollar und das Pfund Sterling in engen Spannen zueinander gehandelt, während Risikoanlagen gegenüber den in der Vorwoche erreichten Jahreshöchstständen leicht zurückfielen. Diese Bewegungen waren nicht stark genug, um den allgemeinen Trend für 2023 zu brechen: ein schwächerer US-Dollar und stärkere Emerging-Market-Währungen, vor allem aus dem pazifischen Raum und Lateinamerika.

Risikopapiere legten in der vergangenen Woche eine fulminante Rallye hin, die Sorgen um den Bankensektor schwanden, aber Aktien und Anleihen profitierten von der geringeren Erwartungshaltung hinsichtlich der Zinserhöhungen der Federal Reserve.

Die typischen Marktkorrelationen haben sich letzte Woche aufgelöst. Die erzwungene Übernahme der Credit Suisse durch die UBS beruhigte die europäischen Banken vorübergehend. Ein "dovish hike" der Fed und die Befürchtung einer Abnahme der Bankkredite in den USA ließen die Treasury-Renditen jedoch stark sinken.

Die Inflationsdaten und die Politik der Zentralbanken traten in der vergangenen Woche in den Hintergrund. Als aus Kalifornien die Nachricht kam, dass die rekordverdächtig schnelle Anhebung der US-Zinsen ihr erstes großes Opfer gefordert hatte: eine mittelgroße Bank aus Kalifornien, die ihr Zinsmanagement äußerst schlecht gemanagt hatte.
