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Der Dollar erreichte heute Morgen seinen stärksten Stand seit fast einem Monat, beflügelt von der Nachricht, dass die USA und China eine Einigung zur (zumindest vorübergehenden) Senkung der Zölle erzielt hatten.

Erneut erlebten die Märkte eine Woche extremer Schwankungen, getrieben von der wechselhaften Politik der Trump-Regierung. Aktien beendeten die Woche nach einem teilweisen Zollrückzieher Trumps, im Plus. Gleichzeitig signalisiert der Kursverlust von US-Anleihen und der Ausverkauf des Dollar ein wachsendes Misstrauen in die USA. Diese Bewegungen zwangen wohl Trump zum 90-Tägigen Aufschub vieler Zölle.

Der 'Liberation Day' löste weltweit einen der stärksten Einbrüche bei Risikoanlagen in der jüngeren Vergangenheit aus. Nicht nur, dass Trumps Zölle viel schlimmer ausfielen als erwartet, auch die willkürliche und chaotische Art und Weise, wie die konkreten Zahlen ermittelt wurden, verunsicherte die Anleger.

In einer Woche mit wenig Wirtschafts- oder Politiknachrichten, handelten Währungen in engen Handelsspannen zueinander. Alle Augen sind auf Trumps Ankündigung am Mittwoch gerichtet.

Die US-Notenbank half dem US Dollar die in den vorherigen Wochen erleideten Verluste zumindest abzumildern.Die Fed beharrt auf ihrer Rhetorik und verwies darauf, dass sie sich bei den kommenden Sitzungen nicht in unter Zugwang befinde, die Zinssätze zu senken.

Die Entwicklung der letzten Wochen, deutet auf eine mögliche Stabilisierung des Dollars hin. Wiederholte Zollerhöhungen und Androhungen durch Trump sowie gleichzeitige Abverkäufe von US-Aktien. Dies könnte auf zunehmende Bedenken hinsichtlich einer Verlangsamung der US-Wirtschaft hinweisen.

Trumps scheinbare Demontage europäischer Sicherheitsstrukturen hat paradoxe Auswirkungen auf die Devisenmärkte. Er zwingt Europa und insbesondere Deutschland zu einer massiven Erhöhung der Verteidigungsausgaben, die durch Sondervermögen und zusätzliche Schulden finanziert werden sollen.

Eine eher unspektakuläre Woche an den Devisenmärkten endete am Freitag mit einem Dollar-Höhenflug. Investoren reagierten geschockt auf den von offenem Konflikt bei einem Fototermin im Oval Office am Freitag. Das Spektakel stellte nicht nur das Abkommen mit der Ukraine in Frage, sondern generell die gesamte Nachkriegsordnung und das Engagement der USA für die globale Sicherheit unter Trump.

Bundestagswahl 2025Die Märkte reagierten positiv auf das Ergebnis der Bundestagswahl. Der Euro und deutsche Aktien verzeichneten im Vergleich zu Freitag Kurzuwächse. Die Ergebnisse entsprachen weitgehend den Umfragen.

Die Ankündigung von Friedensgesprächen zwischen den USA und Russland über die Situation in der Ukraine beflügelten europäische Vermögenswerte und Währungen, angeführt vom Euro und der schwedischen Krone.

Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die Zölle auf kanadische und mexikanische Waren am vergangenen Montag zu verschieben, versetzte die Märkte in Aufruhr und führte zunächst zu einer Erholung bei den Hauptwährungen. Im Laufe der Woche flachte der Kurs jedoch wieder ab, Trump beharrte darauf, dass die Zölle kommen würden, gab aber keine Information bezüglich Umfang und Höhe.

Der Dollar erholte sich in der vergangenen Woche, die Einführung von weitreichenden Zöllen für Kanada, Mexiko und China steht unmittelbar bevor. Das Weiße Haus bestätigte am Wochenende, dass auf kanadische und mexikanische Waren harte Zölle in Höhe von 25 % erhoben werden sollen, mit Ausnahme von kanadischem Öl, auf das 10 % erhoben werden sollen. Auch gegen China wurden Zölle in Höhe von 10 % verhängt.
