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Trumps scheinbare Demontage europäischer Sicherheitsstrukturen hat paradoxe Auswirkungen auf die Devisenmärkte. Er zwingt Europa und insbesondere Deutschland zu einer massiven Erhöhung der Verteidigungsausgaben, die durch Sondervermögen und zusätzliche Schulden finanziert werden sollen.

Eine eher unspektakuläre Woche an den Devisenmärkten endete am Freitag mit einem Dollar-Höhenflug. Investoren reagierten geschockt auf den von offenem Konflikt bei einem Fototermin im Oval Office am Freitag. Das Spektakel stellte nicht nur das Abkommen mit der Ukraine in Frage, sondern generell die gesamte Nachkriegsordnung und das Engagement der USA für die globale Sicherheit unter Trump.

Bundestagswahl 2025Die Märkte reagierten positiv auf das Ergebnis der Bundestagswahl. Der Euro und deutsche Aktien verzeichneten im Vergleich zu Freitag Kurzuwächse. Die Ergebnisse entsprachen weitgehend den Umfragen.

Die Ankündigung von Friedensgesprächen zwischen den USA und Russland über die Situation in der Ukraine beflügelten europäische Vermögenswerte und Währungen, angeführt vom Euro und der schwedischen Krone.

Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die Zölle auf kanadische und mexikanische Waren am vergangenen Montag zu verschieben, versetzte die Märkte in Aufruhr und führte zunächst zu einer Erholung bei den Hauptwährungen. Im Laufe der Woche flachte der Kurs jedoch wieder ab, Trump beharrte darauf, dass die Zölle kommen würden, gab aber keine Information bezüglich Umfang und Höhe.

Der Dollar erholte sich in der vergangenen Woche, die Einführung von weitreichenden Zöllen für Kanada, Mexiko und China steht unmittelbar bevor. Das Weiße Haus bestätigte am Wochenende, dass auf kanadische und mexikanische Waren harte Zölle in Höhe von 25 % erhoben werden sollen, mit Ausnahme von kanadischem Öl, auf das 10 % erhoben werden sollen. Auch gegen China wurden Zölle in Höhe von 10 % verhängt.

In der vergangene Woche war eine leichte Erholung an den Devisenmärktenzu beobachten. Die angedrohten Zölle und Sofortmaßnahmen der Trump Administration scheinen sich vorerst auf andere Bereiche zu konzentrieren. Die Aufwertung fast aller wichtigen Währungen gegenüber dem Dollar wurde unter den G10-Ländern vom Pfund Sterling angeführt.

Nach Veröffentlichung der Inflationsdaten in den USA, zeigten die Finanzmärkte eine positive Entwicklung. Zinssätze für Staatsanleihen sanken, Risikoanlagen stiegen an und der Dollar fiel gegenüber allen G10-Währungen mit Ausnahme des britischen Pfunds und des kanadischen Dollars.

Der Aufwärtstrend des Dollars setzte sich eine weitere Woche fort, angetrieben von tendenziell höheren Zinsniveaus und einer soliden US-Wirtschaft. Die Aussichten auf weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank schwinden zusehends und der Zinssatz für zehnjährige Staatsanleihen ist seit der ersten Zinssenkung der Fed im September sogar um 120 Basispunkte gestiegen - eine ungewöhnliche Reaktion auf Zinssenkungen.

Die starke US-Wirtschaftsleistung und der weitere Anstieg des Haushaltsdefizits sowie die von Trump verhängten Zölle veranlassten Anleger, sichere US-Anlagen zu kaufen. Während die Währungen der Schwellenländer gegenüber dem Dollar nachließen, hielten sich G10-Währungen, angeführt von schwedischer Krona und japanischer Yen, besser.

Die EZB senkte in der vergangenen Woche die Zinsen um 25 Basispunkte und korrigierte die Konjunkturaussichten nach unten. Die Märkte waren von keiner der Entwicklungen überrascht, aber der Kontrast zwischen der düsteren Stimmung und dem erwarteten Zinsschritt der US-Notenbank in der kommenden Woche ließ den Dollar zusammen mit der norwegischen Krone stark ansteigen

Die Währungen der G10-Länder wurden in der vergangenen Woche in einer abwartender Haltung gehandelt, da die Märkte auf die Dezember-Sitzungen der wichtigsten Zentralbanken warten.
