Globales Netzwerk und Marktexpertise
Wir machen den grenzüberschreitenden Handel für Sie einfach.
Wir machen den grenzüberschreitenden Handel für Sie einfach.

Der Krieg tritt nun in seinen zweiten Monat ein, ohne dass klare Aussichten auf einen Waffenstillstand oder die Wiedereröffnung der Straße von Hormus bestehen. Die Aussicht auf einen langwierigen Konflikt mit ungewissem Ausgang schickte Aktien, Anleihen und fast alle Währungen mit Ausnahme des US-Dollars auf Talfahrt.

Da die Aussichten auf einen Waffenstillstand im Iran-Krieg schwinden, beginnen die Finanzmärkte auf breiter Front nachzugeben.Da die Aussichten auf einen Waffenstillstand im Iran-Krieg schwinden, beginnen die Finanzmärkte auf breiter Front nachzugeben.

Jegliche Zweifel am Status des Dollars als „sicherer Hafen“ in Zeiten geopolitischer Turbulenzen dürften mittlerweile ausgeräumt sein.

The Iran war is now in its second week, and markets are bracing for the possibility that it will last a while.
Der Iran-Krieg geht nun in seine zweite Woche, und die Märkte stellen sich auf die Möglichkeit ein, dass der Konflikt noch länger andauern wird.

Die Dynamik zwischen dem Euro und dem US-Dollar wird derzeit massiv von der US-Handelspolitik und einer Divergenz in der Geldpolitik bestimmt. Während der Dollar unter politischem Chaos leidet, profitiert der Euro von seiner Rolle als stabilere Alternative.

Der Dollar konnte sich letzte Woche recht gut halten, wenn man bedenkt, dass die einzige veröffentlichte US-Wirtschaftszahl seit Wochen, die Inflationsrate für September ist.

Fehlende makroökonomische Nachrichten in den USA und der Stillstand in den USA (Federal Government Shutdown) führt zu seltsamen Korrelationen an den Finanzmärkten.

Die Märkte scheinen die neueste Runde im Trump Chaos gut zu überstehen. Die Briefe, die Trump an Handelspartner versendet hat in denen er hohe Zölle ab dem ersten August ankündigt, werden größtenteils als eine weitere Aufschiebung der Frist vom 9. Juli und als reine Verhandlungstaktik interpretiert.

Die Entscheidung Israels, das iranische Atomprogramm anzugreifen, hat dem US-Dollar neuen Auftrieb gegeben.

Die wichtigsten Währungen beendeten die Woche nahe ihren Ausgangspunkten. Die schier endlosen Nachrichten zu Zöllen neutralisierten die Nachrichten und Anzeichen einer möglichen Verlangsamung der US-Wirtschaft nach dem „Liberation Day”.

Die Nachricht von vergangener Woche über das Einlenken Trumps bei chinesischen Zöllen stützte den Dollar zunächst, doch der Aufschwung verpuffte und der Dollar beendete die Woche mit Verlusten gegenüber den G10-Währungen und nahezu allen anderen wichtigen Währungen weltweit. Die Bewegungen blieben jedoch moderat, mit Ausnahme des deutlichen Anstiegs des japanischen Yen, dem unbestrittenen Gewinner der Woche.
