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In der vergangene Woche war eine leichte Erholung an den Devisenmärktenzu beobachten. Die angedrohten Zölle und Sofortmaßnahmen der Trump Administration scheinen sich vorerst auf andere Bereiche zu konzentrieren. Die Aufwertung fast aller wichtigen Währungen gegenüber dem Dollar wurde unter den G10-Ländern vom Pfund Sterling angeführt.

Nach Veröffentlichung der Inflationsdaten in den USA, zeigten die Finanzmärkte eine positive Entwicklung. Zinssätze für Staatsanleihen sanken, Risikoanlagen stiegen an und der Dollar fiel gegenüber allen G10-Währungen mit Ausnahme des britischen Pfunds und des kanadischen Dollars.

Der Aufwärtstrend des Dollars setzte sich eine weitere Woche fort, angetrieben von tendenziell höheren Zinsniveaus und einer soliden US-Wirtschaft. Die Aussichten auf weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank schwinden zusehends und der Zinssatz für zehnjährige Staatsanleihen ist seit der ersten Zinssenkung der Fed im September sogar um 120 Basispunkte gestiegen - eine ungewöhnliche Reaktion auf Zinssenkungen.

Die starke US-Wirtschaftsleistung und der weitere Anstieg des Haushaltsdefizits sowie die von Trump verhängten Zölle veranlassten Anleger, sichere US-Anlagen zu kaufen. Während die Währungen der Schwellenländer gegenüber dem Dollar nachließen, hielten sich G10-Währungen, angeführt von schwedischer Krona und japanischer Yen, besser.

Die EZB senkte in der vergangenen Woche die Zinsen um 25 Basispunkte und korrigierte die Konjunkturaussichten nach unten. Die Märkte waren von keiner der Entwicklungen überrascht, aber der Kontrast zwischen der düsteren Stimmung und dem erwarteten Zinsschritt der US-Notenbank in der kommenden Woche ließ den Dollar zusammen mit der norwegischen Krone stark ansteigen

Die Währungen der G10-Länder wurden in der vergangenen Woche in einer abwartender Haltung gehandelt, da die Märkte auf die Dezember-Sitzungen der wichtigsten Zentralbanken warten.

Der zitierte Trump-Handel nahm in der vergangenen Woche eine Wende. Die Renditen für US-Staatsanleihen gingen zurück, vermutlich aufgrund der US-Inflationsdaten die weitgehend den Erwartungen entsprachen. Der Dollar gab einen Teil seiner Novembergewinne wieder ab und beendete die Woche mit einem deutlichen Minus gegenüber allen G10-Währungen mit Ausnahme des kanadischen Dollars.

In der vergangenen Woche gab es unterschiedliche Entwicklungen in der ersten Handelswoche mit dem designierten Präsidenten Trump. Die Aussicht auf eine inflationäre Politik und höhere Zinsen durch die US-Notenbank ließen den Dollar steigen.

Die Unsicherheit an den Märkten hinsichtlich der US-Wahlen konnte durch das eindeutige Ergebnis beendet werden. Die Republikaner entscheiden nicht nur die Präsidentschaftswahlen für sich, sondern auch das Repräsentantenhaus und den Senat.

Der „Trump-Trend“ treibt die Märkte weltweit weiter an, die Währungsmärkte sind davon nicht ausgenommen. Das Rennen um die US-Präsidentschaft ist noch nicht entschieden, aber die jüngsten Umfragen deuten auf einen Sieg von Donald Trump hin. Die Folge wären höhere Zinsen in den USA und ein weltweit stärkerer Dollar.

Der Weg des geringsten Widerstandes für den Dollar ist nach wie vor aufwärts gerichtet. Zurückzuführen auf die starken Wirtschaftsdaten und die Unsicherheit der Märkte über das Ausmaß und den Zeitpunkt künftiger Zinssenkungen durch die US-Notenbank.

Die US-Inflationsdaten für September überraschten leicht. Dies verstärkte den Anstieg der amerikanischen Staatsanleihen und unterstützte die Erholung des US-Dollars.
