Globales Netzwerk und Marktexpertise
Wir machen den grenzüberschreitenden Handel für Sie einfach.
Wir machen den grenzüberschreitenden Handel für Sie einfach.

Der zitierte Trump-Handel nahm in der vergangenen Woche eine Wende. Die Renditen für US-Staatsanleihen gingen zurück, vermutlich aufgrund der US-Inflationsdaten die weitgehend den Erwartungen entsprachen. Der Dollar gab einen Teil seiner Novembergewinne wieder ab und beendete die Woche mit einem deutlichen Minus gegenüber allen G10-Währungen mit Ausnahme des kanadischen Dollars.

In der vergangenen Woche gab es unterschiedliche Entwicklungen in der ersten Handelswoche mit dem designierten Präsidenten Trump. Die Aussicht auf eine inflationäre Politik und höhere Zinsen durch die US-Notenbank ließen den Dollar steigen.

Die Unsicherheit an den Märkten hinsichtlich der US-Wahlen konnte durch das eindeutige Ergebnis beendet werden. Die Republikaner entscheiden nicht nur die Präsidentschaftswahlen für sich, sondern auch das Repräsentantenhaus und den Senat.

Der „Trump-Trend“ treibt die Märkte weltweit weiter an, die Währungsmärkte sind davon nicht ausgenommen. Das Rennen um die US-Präsidentschaft ist noch nicht entschieden, aber die jüngsten Umfragen deuten auf einen Sieg von Donald Trump hin. Die Folge wären höhere Zinsen in den USA und ein weltweit stärkerer Dollar.

Der Weg des geringsten Widerstandes für den Dollar ist nach wie vor aufwärts gerichtet. Zurückzuführen auf die starken Wirtschaftsdaten und die Unsicherheit der Märkte über das Ausmaß und den Zeitpunkt künftiger Zinssenkungen durch die US-Notenbank.

Die US-Inflationsdaten für September überraschten leicht. Dies verstärkte den Anstieg der amerikanischen Staatsanleihen und unterstützte die Erholung des US-Dollars.

Der Dollar erholte sich in der zweiten Woche in Folge, da starke makroökonomische Nachrichten aus den USA zusammen mit wachsenden geopolitischen Bedenken die Anleger in den sicheren Dollar drängten.

In der vergangenen Woche überraschte die US-Notenbank die Märkte mit ihrer Entscheidung, die Zinsen um 50 Basispunkte zu senken. Während Risikoanlagen weltweit kräftig zulegten, nahm der Dollar die Entscheidung relativ gelassen auf. Hilfreich war, dass die Kommentare der Fed weniger dovish ausfielen, als der Schritt vermuten ließ, was darauf hindeutet, dass sich die Notenbank noch keine großen Sorgen um den Zustand der US-Wirtschaft macht.

Die gegenwärtige Verlangsamung des US-Arbeitsmarktes gibt Anlass zur Sorge hinsichtlich einer möglichen Verschlechterung und einer Rezession in den USA. Der Arbeitsmarktbericht der vergangenen Woche bestätigte, dass sich die Schaffung von Arbeitsplätzen in den USA deutlich verlangsamt hat.

Die Befürchtungen einer Rezession in den USA sind nach wie vor unbegründet. Dafür sprechen auch die soliden Zahlen der wöchentlichen Anträge auf Arbeitslosenunterstützung. Während die Inflation weiter zurückgeht und alles darauf hindeutet, dass sie bereits das Ziel der Fed erreicht hat, erholte sich der Dollar gegenüber allen G10-Währungen mit Ausnahme des neuseeländischen Dollars.

Ein schwacher Arbeitsmarktbericht aus den USA hat Befürchtungen bestätigt, dass die Konjunktur in den USA schneller an Fahrt verliert als von der Federal Reserve erwartet. Die Märkte begannen, weitere Zinssenkungen der Fed einzupreisen, einschließlich der Möglichkeit einer Zinssenkung um 50 Basispunkte.

Die größten Bewegungen an den Devisenmärkten gehen nach wie vor von "Carry" Positionen aus. Bei denen eine Niedrigzinswährung, vor allem der Yen, geliehen oder leer verkauft und eine Hochzinswährung gekauft wird, um von der Zinsdifferenz zu profitieren.
